Auf gute Nachbarschaft!

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Am Freitag findet der bundesweite Aktionstag „Tag der Nachbarn“ statt. In vielen Städten, Kommunen, Vereinen oder Initiativen wird der Tag mit Festen und Veranstaltungen gefeiert.  Eine gute Nachbarschaft ist Gold wert. Gute Nachbarschaft fördert die Lebensqualität im Stadtteil, in der Straße oder im Dorf. Es ist gut zu wissen, dass jemand da ist, der im Urlaub die Post rausnimmt oder die Katze füttert. Eine gute Nachbarschaft bedeutet aber natürlich weit mehr. Ich persönlich schätze an meiner Nachbarschaft die Menschen. Ich genieße es, sonntags durch Oranienburg zu spazieren und über den Gartenzaun mit den Nachbarn zu plaudern. Gute nachbarschaftliche Verhältnisse sind wichtig für gutes Wohnen und für das Gefühl von zu Hause sein. In Oranienburg und im ganzen Berliner Umland erleben wir gerade, dass sich das Zusammenleben von Menschen verändert, das wirkt sich auch auf die Nachbarschaft aus. Es gibt eine Reihe von Herausforderungen, die mitunter zu Konflikten führen können: Das Nebeneinander von Zugezogenen und Alteingesessenen, Jungen und Alten, die Schaffung von neuem Wohnraum und damit neuer Quartiere oder die Integration von Geflüchteten gehören dazu.

Ich bin überzeugt, Politik kann Anreize schaffen, um diese Herausforderungen zu meistern und damit die Gemeinschaft vor Ort stärken. Besonders wichtig sind Orte der Begegnung und Treffpunkte wie Spielplätze, Bürgerzentrum, Eltern-Kind-Treff oder Regine-Hildebrandt-Haus. Dort treffen sich Menschen mit gleichen Interessen und lernen sich kennen. Wichtig ist auch, ein Gespür dafür zu haben, wie sich der Kiez entwickelt und bei Bedarf steuernd einzugreifen. Der Slogan der SPD Oranienburg zur Kommunalwahl lautet deshalb „Sie kennen uns, wir kümmern uns!“. Die SPD will Oranienburg als lebenswerte Stadt weiter entwickeln. Das heißt Förderung sozialer Treffpunkte wie Gemeinschaftshäuser in den Ortsteilen oder Investitionen in städtische Vereine. Bei der Kommunalwahl am Sonntag sollten sich Wählerinnen und Wähler vor dem Ankreuzen in der Wahlkabine deshalb auch fragen, welche Partei sich für die Förderung eines sozialen Miteinanders einsetzt, welchen Kandidierenden zugetraut wird, die Herausforderungen im eigenen Kiez zu erkennen. Ziel muss es im Sinne guter Nachbarschaft sein, Gemeinschaft zu stärken und zu fördern.