Aufbruch ins digitale Zeitalter: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen bekommen Geld vom Bund

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Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat heute die Bereitstellung von Fördermitteln zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für die Gedenkstätten Sachsenhausen sowie Buchenwald und Mittelbau-Dora beschlossen. Diese Entscheidung stellt die Weichen für ein bisher einzigartiges Projekt. Die Gedenkstätten werden nun in die Lage versetzt, Objekte, Archive sowie Medien zu sichern. Wie groß der Bedarf allein in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen ist, davon konnte ich mir vor kurzem gemeinsam mit Carsten Schneider, dem Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, vor Ort ein Bild machen. Ich freue mich deshalb umso mehr, dass unser gemeinsames Werben um Unterstützung so schnell Früchte trägt.

Der Bund hat heute entschieden, sich mit bis zu 1,2 Millionen Euro (über drei Jahre) an den Kosten für die Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie zu beteiligen. Nun sind die Länder Brandenburg und Thüringen am Zug, die eine Ko-Finanzierung in gleicher Höhe sicherstellen müssen. Im Entwurf des Koalitionsvertrags für die 7. Legislaturperiode in Brandenburg haben sich SPD, CDU und Grüne zur Unterstützung der Entwicklung neuer Strategien für eine zeitgemäße Erinnerungskultur durch Digitalisierung verpflichtet. Ich werde mich auf Landesebene dafür einsetzen, diesen Auftrag schnellstmöglich umzusetzen.