Erfolgsgeschichte Wassertourismus wird mit Schleusenneubau fortgeschrieben

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Mit 3.083.900 Euro unterstützt das Land Brandenburg den Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Den entsprechenden Fördermittelbescheid übergab Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer in Oranienburg. Das Gemeinschaftsprojekt von Bund, Land und Stadt beläuft sich auf Gesamtbaukosten von mehr als sieben Millionen Euro. Die Hälfte der Kosten trägt der Bund, den Großteil der verbliebenen Kosten trägt das Land.

Es ist ein Meilenstein für den brandenburgischen Wassertourismus. Mit der Übergabe des Fördermittelbescheides durch das Land ist der Weg für den Neubau der Schleuse Friedenthal frei. Alle Partner haben ihre Zusagen erfüllt und das Schlüsselprojekt der Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg (WIN) kann endlich realisiert werden.

Der Wassertourismus in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte, nicht zuletzt, weil das Land wassertouristische Potentiale seit Jahren fördert und Projekte wie die WIN finanziell unterstützt. Die Fördermittelübergabe ist ein weiterer Beitrag des Landes, den Wirtschaftsfaktor Wassertourismus zu stärken und gleichzeitig in Regionalentwicklung zu investieren.

Das Schleusenneubauprojekt macht aber auch deutlich, dass Erfolg oft viele Gesichter hat. Die Stadt Oranienburg hätte den lang ersehnten Neubau allein nicht stemmen können. Die Freude war deshalb groß, als der Bund als Eigentümer der Nebenwasserstraße 2015 einen Haushaltsvermerk aufnahm, um den Wiederaufbau der Schleuse mit einer 50-prozentigen Kofinanzierung zu unterstützen. Bund, Land und Stadt machten sich in der Folge gemeinsam für das Projekt stark und dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken!

In bin überzeugt, dass die Schleuse Friedenthal dem Wassertourismus in der Region weiteren Auftrieb geben wird, wovon auch die touristische Entwicklung Oranienburgs insgesamt profitieren wird.