Lüttmann, Gossmann-Reetz und Baer fordern Behelfsbrücke für Hennigsdorf

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Die SPD-Landtagsabgeordneten Detlef Baer, Inka Gossmann-Reetz und Björn Lüttmann fordern, dass für die Zeit des Neubaus der Havelbrücke in Hennigsdorf eine Behelfsbrücke errichtet wird. Das teilten die Abgeordneten Bundesverkehrsminister Scheuer in einem Brief mit.

„Eine Vollsperrung der Brücke über die Havel-Oder-Wasserstraße hätte fatale Auswirkungen für die ganze Region im Süden Oberhavels. Die Stadt Hennigsdorf ist als Teil des Regionalen Wachstumskerns Oranienburg-Hennigsdorf-Velten ein wichtiger Wirtschaftsstandort im Norden Berlins. Er muss sowohl für Kunden als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichbar bleiben“, so Detlef Baer, Abgeordneter aus Hennigsdorf.

„Der Landkreis Oberhavel ist eine sehr pendlerreiche Region. Bereits heute sind die Straßen und der ÖPNV stark ausgelastet. Eine Sperrung der Brücke über die Havel-Oder-Wasserstraße führt zwangsläufig zum Verkehrskollaps“, ergänzt Björn Lüttmann, Abgeordneter aus Oranienburg.

„Mir bereiten vor allem die längeren Einsatzzeiten für Notärzte, Rettungsdienste und auch die Polizei große Sorge. Die Sicherheit der Menschen darf nicht aus Kostengründen aufs Spiel gesetzt werden“, fügt Inka Gossmann-Reetz, Abgeordnete der S-Bahngemeinden, an.