Björn Lüttmann
Ihr Landtagsabgeordneter

Landwirtschaft verdient mehr Wertschätzung

Auf Bauerntour durch Oberhavel

Insgesamt acht landwirtschaftliche Betriebe in Oberhavel besuchte der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann in den letzten zwei Tagen im Rahmen seiner „Bauerntour“. In Gesprächen mit Landwirten und bei der Besichtigung von Stallanlagen erhielt er einen Einblick in die Branche und konnte sich ein Bild von den Rahmendbedingungen in der Tierproduktion und im Ackerbau machen. Auf der Tour lernte er Betriebe mit unterschiedlicher Ausrichtung kennen. Neben Betrieben der konventionellen Nutztierhaltung von Kühen und Schweinen besuchte er Öko-Betriebe und einen Kartoffelanbaubetrieb.

„Der Beruf des Landwirts ist sehr vielseitig und allein das Interesse für Tiere und Natur reicht nicht aus. Landwirte sind Bauern, Tierärzte, Rechtsanwälte und Betriebswirte in einer Person“, so Björn Lüttmann. Die Landwirte nutzten den Besuch des Abgeordneten auch, um Probleme und Sorgen anzusprechen. Viele beklagten, dass die Rahmenbedingungen für die Tierproduktion oder den Ackerbau schwieriger werden. Dadurch wird es schwerer, am internationalen Markt mitzuhalten. Zudem fehlt es auch in der Landwirtschaft an qualifizierten Arbeitskräften, geeignetem Nachwuchs und der Bereitschaft für flexible Arbeitszeiten. Insgesamt vermissen viele Landwirte die Wertschätzung für die Branche.

Für Björn Lüttmann machte die „Bauerntor“ deutlich: „Die meisten Landwirte sind mit Herzblut bei der Sache. Ihnen liegen das Tierwohl und eine gesunde Kreislaufwirtschaft am Herzen. Die Branche hat ein Negativimage, das nicht gerechtfertigt ist. Viele landwirtschaftliche Betriebe sind zudem oft Anker in ihren Regionen. Sie sichern nicht nur die Beschäftigung vor Ort und damit die Wertschöpfung sondern engagieren sich und unterstützen Kulturveranstaltungen. Die Beschäftigten sind meist ebenso aktiv wie die Arbeitgeber und engagieren sich oft ehrenamtlich in der Feuerwehr. Würden diese Strukturen wegbrechen, bricht ein Teil der Daseinsvorsorge weg.

Ich konnte mich auf meiner Tour von den hohen brandenburgischen Standards in der Landwirtschaft überzeugen, die stetig an Umwelt- und Tierschutzstandards angepasst werden. Ich glaube aber auch, dass dem eigentlichen Ziel, hochwertige Produkte für den deutschen Markt zu erzeugen, oft starre bürokratische Vorgaben im Weg stehen, wodurch im schlimmsten Fall Betriebe geschlossen und die Produktion ins Ausland verlagert wird. Hier ist die Politik gefragt, die die Interessen der Landwirtschaft und der Verbraucher berücksichtigen muss. Ich habe einige Arbeitsaufträge mitgenommen.“

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