Kunst meets Politik im SPD Bürgerbüro

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Bis März 2021 verschönern die Werke des Glienicker Künstlers Uwe Tabatt mein Oranienburger Wahlkreisbüro. Der Künstler stellt in vielen seiner Bilder die Verbindung Brandenburgs und Berlins durch die Wappentiere dar. In Oranienburg ist Uwe Tabatt kein Unbekannter: Er gestaltete den „Oranientaler“ und stellte 2017 das Werk „Oranienburger Spiegel“ für eine Versteigerung zur Verfügung. Der Erlös ging ans Kinderhaus im Oranienburger Ortsteil Malz. Mich beeindrucken die Arbeiten von Uwe Tabatt immer wieder, da er mit verschiedenen Materialien arbeitet und sich in keine Schublade stecken lässt. Einige seiner Werke schmückten schon mein Landtagsbüro und jetzt auch mein Oranienburger Büro. Kleine Vorankündigung: Am 27. November wird der Künstler vor Ort sein und alle Interessierten haben die Möglichkeit, vorbeizukommen und sich mit Herrn Tabatt auszutauschen.

Corona-Untersuchungsausschuss inhaltlich falsch

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Zur ersten Sitzung des Untersuchungsausschusses „Corona“ im Landtag Brandenburg erklärt der Obmann der SPD-Fraktion, Björn Lüttmann: „Die Einsetzung des Corona-Untersuchungsausschusses halte ich aus mehreren Gründen für inhaltlich falsch: Zunächst, da es sich nicht um einen abgeschlossenen Prozess handelt, sondern im Gegenteil um eine sich aktuell wieder verschärfende Pandemie, der sich alle Beteiligten mit voller Kraft stellen müssen. Die zuständigen Fachausschüsse – insbesondere der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, der in den letzten Monaten in vielen Sondersitzungen über das Virus und die Krankheit COVID 19 diskutiert hat, – bleiben dabei die richtigen Orte der politischen Bearbeitung. weiterlesen „Corona-Untersuchungsausschuss inhaltlich falsch“

Björn Lüttmann und Matthias Hennig in der Bernauer Straße

Diskussion zur Bernauer Straße: Es gibt keine Vorfestlegung auf eine autofreie Innenstadt!

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Ich bin immer noch begeistert von der gemeinsamen Aktion von Bündnis 90/Die Grünen Oranienburg, DIE LINKE Oranienburg, SPD Oranienburg, VCD Brandenburg und parents for future am letzten Sonntag zum unterschiedlichen Platzverbrauch in der Innenstadt. Aus meiner Sicht entwickelt sich die nachlaufende Diskussion aber in Teilen etwas schräg: Die Fotos zeigen doch erst einmal nur den Flächenverbrauch je Auto, Bus, Fußgänger/in oder Radfahrer/in. Und hieraus lässt sich ableiten, wieviel mehr Fläche in der Bernauer Straße auf attraktivere Art und Weise genutzt werden könnte, wenn man einige Parkplätze und/oder Autoverkehr verlagert, zum Beispiel auf das Gelände an der Rungestraße. In den freiwerdenden Räumen in der Bernauer könnten begrünte Aufenthaltsorte, Cafés, Marktstände oder anderes die Straße beleben.

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Baustart Schleuse Friedenthal: Schleuse ist Schlüsselprojekt der wassertouristischen Entwicklung Oranienburgs!

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Zum heutigen Startschuss für den Bau der Schleuse Friedenthal erklärt Björn Lüttmann, Landtagsabgeordneter und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg und Umland e.V.: „Heute ist ein bedeutender Tag für den brandenburgischen Wassertourismus und für die Havelstadt Oranienburg! Die Schleuse Friedenthal ist ein Schlüsselprojekt der Wassertouris-musinitiative Nordbrandenburg (WIN) und für die weitere wassertouristische Entwicklung Oranienburgs. Auf Landesebene habe ich in den letzten Jahren in vielen Gesprächen für das Gemeinschaftsprojekt von Bund, Land und Stadt geworben und freue mich deshalb umso mehr, dass es mit dem Bau losgeht. weiterlesen „Baustart Schleuse Friedenthal: Schleuse ist Schlüsselprojekt der wassertouristischen Entwicklung Oranienburgs!“

50 Autos, Fahrräder, Fußgänger/innen und ein Bus: Platzbedarf in der Innenstadt plastisch illustriert

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Um den unterschiedlichen Platzverbrauch plastisch zu verdeutlichen, sind vier Fotos entstanden: von 50 Menschen, die zu Fuß gehen, die mit dem Rad unterwegs sind, mit dem Bus oder mit dem Auto. Auf Initiative von Henning Schluss hat sich ein breites Bündnis zusammengefunden, um diese Aktion möglich zu machen. Mitveranstalter sind Bündnis 90/Die Grünen Oranienburg, DIE LINKE Oranienburg, SPD Oranienburg, VCD Brandenburg und parents for future. weiterlesen „50 Autos, Fahrräder, Fußgänger/innen und ein Bus: Platzbedarf in der Innenstadt plastisch illustriert“

Meine Erinnerung an 1990

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Im Jahr der Deutschen Einheit war ich gerade 14 Jahre alt geworden und ich erinnere mich, dass es eine sehr intensive Zeit für mich und meine Familie war. Und das nicht nur, weil Gesamtdeutschland Weltmeister wurde, auch wenn die Erinnerung daran, im Frankreichurlaub mit Ohr am Radio, auch noch sehr präsent ist… Es war kurz nach den Feierlichkeiten am 3. Oktober, als wir – aus Lübeck stammend – zu unserem ersten Familienurlaub nach Berlin und Brandenburg aufbrachen. Dabei entstand das legendäre Foto, welches mich mit meinen Brüdern und meiner Mutter beim Durchblicken der Berliner Mauer zeigt. Die verschwindende Mauer machte uns glücklich. Wir sahen uns aber auch Schloss Sanssouci und die Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen an. weiterlesen „Meine Erinnerung an 1990“

Pflegepolitik nach Corona neu denken?

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Unter diesem Motto fand am Mittwoch im Oranienburger Runge-Gymnasium eine Veranstaltung der #FriedrichEbertStiftung statt. Die Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Heike Baehrens, gab einen inhaltlichen Überblick über die Weichenstellungen auf Bundesebene im Bereich Pflege in den letzten Jahren. Aus der Praxis berichteten Beatrix Marzahn, Pflegedienstleiterin der Oberhavel Kliniken GmbH und Nicole Genzow-Richter, Geschäftsführerin Ambulant- und Intensivpflegedienst Leegebruch. Welche Maßnahmen das Land Brandenburg im Bereich Pflege plant, dazu habe ich informiert. Der direkte Austausch mit den Fachkräften machte noch einmal deutlich, wie herausfordernd die Corona-Pandemie für Kliniken, Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflegedienste sowie Behindertenhilfe war und ist. Ich habe wertvolle Hinweise bekommen, die auch auf Landesebene intensiver diskutiert werden müssen. weiterlesen „Pflegepolitik nach Corona neu denken?“

„Einheitsbürgermeister“ Walter Momper zu Gast in der Stadtbibliothek Oranienburg

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Nun ist auch das vierte „Oranienburger Gespräch“ schon wieder Geschichte: Eindrücklich schilderte dabei der „Einheitsbürgermeister“ Walter Momper (SPD) seine Erlebnisse rund um die Tage des Mauerfalls und der sich überschlagenen politischen Ereignisse danach. Ich freue mich sehr, dass der damalige Regierende Bürgermeister Berlins meiner Einladung folgte und in kleiner Runde mit interessierten Gästen in der Stadtbibliothek Oranienburgs ins Gespräch kam. Viele von ihnen nutzten die Gelegenheit und schilderten ihre Erlebnisse der Wendezeit, die oft geprägt waren von beruflichen und privaten Umbrüchen. Gemeinsam diskutierten wir, ob auch die „Mauer in den Köpfen“ und damit die Trennung in Ost und West 30 Jahre nach der Wiedervereinigung überwunden werden konnte. Auch die Arbeit der Treuhand oder die Frage, wieso Spitzenpositionen noch immer so selten mit Ostdeutschen besetzt sind, kamen zur Sprache. Als Fazit lässt sich festhalten: Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es noch viel Gesprächsbedarf. Ich danke allen Gästen für den sehr interessanten Austausch! weiterlesen „„Einheitsbürgermeister“ Walter Momper zu Gast in der Stadtbibliothek Oranienburg“

Interessante Diskussionsrunde zur Geschichte des Kaltwalzwerkes Oranienburg

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Das Kaltwalzwerk Oranienburg galt zu DDR-Zeiten als das modernste Werk Europas. Nach der Wende wurde das Werk durch die Treuhand abgewickelt und 1993 endgültig geschlossen. Welche Rolle die Treuhand bei der Abwicklung spielte, darüber diskutierte ich mit der früheren Kranfahrerin Ingrid Ludwig, dem damaligen Betriebsrat Gerd Horn und dem Historiker Wolf-Rüdiger Knoll vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.  Als Fazit haben wir festgehalten, dass es wichtig ist, die Fehler der Wendezeit aufzuarbeiten, um in Gegenwart und Zukunft das Verständnis füreinander zu fördern. Die Lebensleistung Ostdeutscher muss unabhängig davon, ob ihr Betrieb Anfang der 1990er Jahre verschwand, anerkannt werden. Zeitzeugengespräche sind jetzt, eine Generation danach, sehr wichtig, um authentische Berichte zu bewahren. Und mehr denn je gilt es, dass Menschen sich in Gewerkschaften und Parteien für die Demokratie einsetzen. Danke an die „Zeitreisenden“ und das Oranienwerk für die tolle Organisation!

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Ministerium sieht derzeit keinen Spielraum für eine Sanierung der Landesstraße 29 zwischen Schmachtenhagen und Zehlendorf

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Die Landesstraße 29 zwischen Schmachtenhagen und Zehlendorf wird in absehbarer Zeit nicht grundhaft saniert werden. So lautet die leider wenig erfreuliche Antwort der Landesregierung auf eine gemeinsame Anfrage der Oranienburger Landtagsabgeordneten Heiner Klemp (Bündnis 90/Die Grünen) und Björn Lüttmann (SPD). Demnach ist der Ausbau der L29 auf diesem Teilstück trotz des schlechten Zustands nicht Bestandteil der aktuellen Planungs- und Bauprogramme des Landesbetriebs Straßenwesen. Grund sei der Ausbaubedarf auf anderen, stärker befahrenen Landesstraßen. weiterlesen „Ministerium sieht derzeit keinen Spielraum für eine Sanierung der Landesstraße 29 zwischen Schmachtenhagen und Zehlendorf“