SPD Bahnhof Sachsenhausen

Bauausschuss empfiehlt Anträge zu Bahnhof Sachsenhausen und einer Stärkung von Fahrrad- und Fußverkehr!

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Der Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat diese Woche zwei Anträge für eine Verkehrswende in Oranienburg der Stadtverordnetenversammlung zur Annahme empfohlen. Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und danke für die Unterstützung weiterer Fraktionen. Ich hoffe nun, dass die nun auch die nächste Stadtverordnetenversammlung dem Votum des Bauausschusses folgt!

Die Anträge, die federführend von der SPD-Fraktion – insbesondere unserem sachkundigen Einwohner Udo Neumann – erarbeitet und von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ergänzt wurden, stellen zwei Forderungen in den Vordergrund:

  1. Wir wollen, dass mehr Menschen vom Bahnhof Sachsenhausen abfahren (können)!
  2. Wir wollen mehr Menschen motivieren, zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren!

Die Kernforderungen des Antrages Bahnhof Sachsenhausen SPD und Grüne (für die Langfassung auf den Link klicken!):

  • Die Stadtverordnetenversammlung unterstützt das Mobilitätskonzept des Kreistages, welches eine Verlängerung der Regionalbahnlinien RB 20 und (künftig) RB 32 nach Norden vorsieht.
  • Der Bürgermeister wird beauftragt, bis Ende 2022 ein Konzept zur Aufwertung des Bahnhofes Sachsenhausen, insbesondere die Anlage eines Park-and-Ride-Parkplatzes und besserer Fahrradabstellmöglichkeiten, zu erarbeiten. Dabei soll im Rahmen einer Potentialanalyse nicht nur die Verlängerung der Regionalbahnen, sondern auch einer Verlängerung der S1 geprüft werden.
  • Zur Attraktivierung des Bahnhofsumfeldes und zugleich als Ausgleichsmaßnahme wird eine Streuobstwiese angelegt.

Insbesondere Anwohner/innen der Neustadt (zum Beispiel die neuen Bewohner/innen des Aderluchs), Sachsenhausen, Malz und Friedrichsthal könnten davon profitieren, aber zum Beispiel auch die hunderte Mitarbeitenden im Gewerbepark Nord. Auch Pendler/innen aus umliegenden Gemeinden könnten künftig dort parken und auf die Bahn umsteigen und müssten nicht mehr zum Park-and-Ride-Parkplatz in der Innenstadt fahren. Dies würde sowohl Autofahrten einsparen, wie auch den Verkehr in der Innenstadt reduzieren.

Die Kernforderungen des Antrages Rad- und Fußverkehr SPD und Grüne für die Langfassung auf den Link klicken!):

  • Der Bürgermeister wird aufgefordert, ein Konzept zur Steigerung des Rad- und Fußverkehrs bis Ende 2022 vorzulegen, welches dann in den Ausschüssen und mit Bürgerbeteiligung bis Ende 2023 konkretisiert wird.
  • Hierzu soll mit dem Haushalt 2022 eine Stelle in der Stadtverwaltung eingerichtet werden, die sich ausschließlich um die Belange des so genannten Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) kümmert.
  • Kurzfristige Maßnahmen, die schnell den Verkehrsfluss von Radfahrenden und zu Fuß Gehenden verbessern sollen beim Landkreis beantragt werden und sofern möglich bis Dezember 2022 abgearbeitet werden.

Aus unserer Sicht hat Oranienburg mit der Vorlage eines solchen Konzepts die Möglichkeit in eine Spitzenposition bei der Umsetzung der Verkehrswende im Land Brandenburg einzunehmen! Dies würde auch dem städtischen Anspruch, eine besonders fahrradfreundliche Stadt zu sein, gut zu Gesicht stehen!

Björn Lüttmann, Udo Neumann und Matthias Hennig am potentiellen Standort eines Park-and-Ride-Parkplatzes bzw. Streuobstwiese

 

SPD Bahnhof Sachsenhausen
Björn Lüttmann, Marei John-Ohnesorg und Udo Neumann setzen sich für Fahrradverkehr und den Bahnhof Sachsenhausen ein