Gedenkstätte Sachsenhausen: Ist ein Kompromiss zwischen den Anwohnern und den Opferverbänden gefunden?

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Nach fast fünf Jahren Verhandlung und Diskussionen über die Zuwegung zu Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen stimmte deren Stiftungsbeirat am Montagnachmittag einer Variante zu, die einen gangbaren Kompromiss zwischen den Interessen der Anwohner und denen der Opferverbände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen darstellen könnte. In einer Anwohnerversammlung, die am Sonntagnachmittag in den Räumlichkeiten der Gedenkstätte Sachsenhausen stattgefunden hatte, informierte Gedenkstättenleiter Dr. Axel Drecoll zusammen mit der hiesigen Anwohnerinitiative (AWI) um deren Sprecher Christian Wollank über den aktuellen Sachstand sowie die Pläne der Stiftungsleitung zur Umsetzung einer neuen Zuwegung für den Reisebusverkehr. weiterlesen „Gedenkstätte Sachsenhausen: Ist ein Kompromiss zwischen den Anwohnern und den Opferverbänden gefunden?“

Krankenhausförderung: 5,9 Millionen Euro für Kliniken in Oberhavel

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Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Landtages Brandenburg hat die Bereitstellung von zusätzlichen Hilfen für Brandenburgs Krankenhäuser in Höhe von insgesamt 82,45 Millionen Euro in Vorbereitung auf die bevorstehenden Herbst- und Wintermonate beschlossen.  Mit rund 5,9 Millionen Euro aus dem „Corona-Rettungsschirm“ des Landes profitieren Kliniken im Landkreis Oberhavel von den Unterstützungsleistungen: die Oberhavel Kliniken erhalten rund 3,5 Millionen Euro, die Asklepios Klinik Birkenwerder rund 950.000 Euro und das Sana Klinikum Sommerfeld rund 1,5 Millionen Euro. weiterlesen „Krankenhausförderung: 5,9 Millionen Euro für Kliniken in Oberhavel“

Krisenhilfe für Brandenburgs Tafeln kommt!

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Der Landtag Brandenburg hat in seiner heutigen Sitzung eine finanzielle Krisenhilfe für die Tafeln im Land Brandenburg beschlossen. 120.000 Euro Förderung sollen den Tafeln im Land kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Das entspräche einer Fördersumme pro Tafel von mindestens rund 3.000 Euro für kurzfristige Beschaffungen oder Investitionen. Für den Fall, dass ein kommunaler oder sozialer Rettungsschirm aufgelegt wird, soll es weitere Unterstützung geben. Eine gestiegene Nachfrage nach Lebensmittelspenden in Folge der Coronapandemie und des Krieges in der Ukraine sowie dem gleichzeitigen starken Anstieg an Benzin- und Energiekosten stellen die Tafeln im Land vor enorme Probleme. weiterlesen „Krisenhilfe für Brandenburgs Tafeln kommt!“

Spitzengespräch erfolgreich: Wohnheim für Polizeistudierende kommt

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Der SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann begrüßt die Mitteilung des Ministeriums der Finanzen und für Europa sowie des Ministeriums des Innern und für Kommunales zur Einigung zum Bau des Polizeiwohnheims in Oranienburg und erklärt: „Der Gordische Knoten ist gelöst: Das Polizeiwohnheim kommt! Ich freue mich sehr, dass ein Spitzengespräch zwischen Finanzministerin Katrin Lange (SPD) und Innenminister Michael Stübgen (CDU) die erhoffte Lösung brachte. Das ist ein guter Tag für die Studierenden der Hochschule der Polizei und alle Befürworter des geplanten Polizeiwohnheims. Die Studierenden, die Stadt Oranienburg und auch die Politik fordern seit Jahren ein Wohnheim in der Berliner Straße. Jetzt gibt es Klarheit: alle Hürden sind beseitigt, die Finanzierung ist gesichert und ein Angebot zur Bauausführung liegt auf dem Tisch. Nun sollte nichts mehr schiefgehen. weiterlesen „Spitzengespräch erfolgreich: Wohnheim für Polizeistudierende kommt“

Ein Wochenende im Zeichen der Freiwilligen Feuerwehr

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Trotz Nieselwetter feierten die Liebenwalderinnen und Liebenwalder am Wochenende das 140. Jubiläum ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Ein beeindruckender Umzug aus Feuerwehreinsatzwagen verschiedener Zeiten zog durch die Stadt, bevor anschließend auf der Festwiese gefeiert wurde. Zu Recht! Das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr ist ein ganz besonderes, da die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Wehren nicht nur ihre Freizeit für den Schutz anderer geben, sondern weil sie nicht selten das eigene Leben riskieren, um andere zu retten. weiterlesen „Ein Wochenende im Zeichen der Freiwilligen Feuerwehr“

Ehrenmedaille des Landtages für Fußball-Koryphäe Bernd Karwinkel

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Große Ehre für Bernd Karwinkel vom Oranienburger FC Eintracht: Der Nachwuchsfußballtrainer des Kreisstadtvereins erhielt am Freitagnachmittag in Potsdam die Ehrenmedaille des Landtags Brandenburg. Bernd Karwinkel ist seit 50 Jahren ununterbrochen Trainer beim Oranienburger Verein. Der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann nahm dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement zum Anlass, um ihn für die Auszeichnung vorzuschlagen. Die Jury des Landtages stimmte dem zu.

Die Ehrenmedaille des Landtags Brandenburg ist die höchste Auszeichnung in Brandenburg in Anerkennung von Verdiensten für das Gemeinwesen. Dazu zählen Leistungen im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit in den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sowie auch besonders belastende Tätigkeiten, wie der Einsatz in Krisen- und Konfliktgebieten oder als Unfallhelfer sowie Tätigkeiten unter Einsatz des Lebens wie im Munitionsbergungsdienst oder als Soldatin oder Soldat in einem Auslandseinsatz.

Ein Drittel aller Brandenburgerinnen und Brandenburger ist heute ehrenamtlich engagiert – in sozialen und karitativen Einrichtungen, in Sport und Kultur, in der Jugendarbeit, in Bürgerinitiativen und vielen anderen Bereichen.

Björn Lüttmann hatte die Ehre, die Laudatio für Bernd Karwinkel zu halten. Hier finden Sie den Wortlaut der Laudatio:


Laudatio Bernd Karwinkel, Nachwuchs-Fußballtrainer beim Oranienburger FC Eintracht: Seit 50 Jahren engagiert für den Sport! 

Er kennt es gar nicht anders: Ständig wuseln Kinder, insbesondere die Kleinsten, um ihn herum. Kniehoch sind sie, schauen ihn mit unschuldigen Blicken an, stecken in zu großen Trikots und hören dem Mann mit dem grauen Bart gebannt zu.

Bernd Karwinkel ist eine Fußball-Koryphäe in Oranienburg, in Oberhavel.

Seit mittlerweile 50 Jahren – im September 2021 beging er dieses Jubiläum – steht er als Trainer auf dem Sportplatz des heutigen Oranienburger FC Eintracht.

Er beschäftigte sich schon immer mit dem jüngsten Nachwuchs und hatte mit seiner Arbeit großen Erfolg. Durch seine Schule gingen Jungen, die es bis zu den Profis schafften. Genannt sei stellvertretend ein Spieler wie Alexander Walke, der als Torwart international Karriere machte; er spielte unter anderem für Energie Cottbus, Werder Bremen, den SC Freiburg und seit elf Jahren für RB Salzburg, wo er Kapitän war und in der Champions League spielte.

Männern, die sich heute schon im Seniorenalter befinden, hat Bernd Karwinkel das Fußballspielen beigebracht. Deren Kinder, in einigen Fällen auch schon deren Enkel, ließen sich von Bernd Karwinkel ausbilden. Er hat ein Händchen, mit ganz jungen Spielern umzugehen. Da waren auch schon Drei- oder Vierjährige dabei.

Und er findet eine klare Kommunikation. Er vermittelt den angehenden Kickern das Gefühl für den Ball, den Teamgeist und den Fußballsport, um sie dann in die nächste Altersklasse weiterzugeben. Das geschieht mit viel Ruhe, Umsicht und Geduld. Aber auch mit deutlichen Ansagen und einer großen Portion Enthusiasmus. Die Eltern werden mit einbezogen – aber nicht in den sportlichen Teil. Da hat er das Sagen.

Bei aller Frühförderung – es geht natürlich auch um sportliche Erfolge!

Und diese haben die Oranienburger Jungs schon immer gehabt. Dutzende Kreismeisterschaften und Kreispokalsiege zeugen davon. Der OFC-Nachwuchs spielt seit Jahrzehnten in Brandenburg eine führende Rolle. Den Grundstein dafür legte Bernd Karwinkel mit seiner Arbeit.

1971 war Bernd Karwinkel Knall auf Fall in die Trainerposition gerutscht.

Es war eine lapidare, aber doch ernstgemeinte Frage von ihm an den damaligen Fußballchef des Vereins, der zu jener Zeit noch BSG Stahl Oranienburg hieß. „Herr Wrege, wollen wir eine Kindermannschaft aufmachen?“

Die Antwort des oft grummeligen, aber herzensguten Horst Wrege: „Meinetwegen, mach doch!“, knurrte der den jungen Mann an. Der damals 17-Jährige ließ sich das nicht zweimal sagen, trommelte gemeinsam mit Ede Walter eine Schar von Kindern zusammen, denen er einen Ball vor die Füße warf.

Die Acht-, Neun- und Zehnjährigen bildeten alsbald ein Kinderteam (so hießen damals die jüngsten Fußballmannschaften). Der Anfang einer Erfolgsgeschichte, die weit und breit beispiellos ist.

Spieler kamen und gingen.

Sein Verein änderte die Namen (aus BSG Stahl Oranienburg wurde SG Eintracht Oranienburg und schließlich der Oranienburger FC Eintracht).

Auch das Gesellschaftssystem änderte sich.

Aber einer blieb immer: Bernd Karwinkel.

Herr Karwinkel, ich gratuliere Ihnen herzlich zur Verleihung der Ehrenmedaille des Landtages!

65.000 Tonnen Altreifen jährlich werden hier recycelt: Betriebsbesuch bei GENAN in Oranienburg

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Wer durch Oranienburg-Süd zur B 96 fährt, wird schon oft daran vorbeigekommen sein: Auf der linken Seite des Gewerbeparks Süd befindet sich das Betriebsgelände und die Halle des Altreifen-Recyclers GENAN. Rund 65 000 Tonnen Altreifen pro Jahr werden hier in ihre Bestandteile (Gummi, Metall, Textilwolle) zerlegt und in die Wiederverwertung gegeben. Der Hauptbestandteil Gummi geht danach zum Beispiel in die Produktion von Bodenbelägen von Spiel- oder Ballsportplätzen. weiterlesen „65.000 Tonnen Altreifen jährlich werden hier recycelt: Betriebsbesuch bei GENAN in Oranienburg“

NEB präsentiert Kostenrechnung: Verlängerung der Heidekrautbahn bis Zehlendorf zu überschaubaren Kosten möglich

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Die Streckenverlängerung der Heidekrautbahn über Wensickendorf bis Zehlendorf ist schon länger eine politische Forderung, jetzt hat die Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) diese mit weiteren Fakten und Zahlen unterlegt. Fazit: Die Erweiterung des Angebots – eine Anbindung von Zehlendorf im 60-Minuten-Takt – wäre ab Dezember 2024 zu voraussichtlichen jährlichen Mehrkosten von 385 000 Euro möglich.

„Das ist eine überschaubare Summe“, sagt der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Dieses verhältnismäßig preiswerte Angebot kommt deshalb zustande, da die ab Dezember 2024 zum Einsatz kommenden neuen Fahrzeuge die bisher geplanten Stillstandszeiten nutzen würden. Statt in Wensickendorf „stillzustehen“ würden sie nach Zehlendorf und zurück fahren. Es würden durch die Verlängerung der Strecke bis nach Zehlendorf zwar jährlich 38 000 Kilometer zusätzlich gefahren, aber ohne dass eine weitere Fahrzeugbeschaffung notwendig werde. Personal werde nur geringfügig mehr benötigt. Hergerichtet werden müsste der vorhandene Streckenabschnitt zwischen Wensickendorf (bis dorthin fährt die Bahn aktuell) und Zehlendorf, inklusive der Bahnübergangssicherung.

„Ich freue mich, dass es nunmehr eine bezahlbare und deshalb reelle Chance gibt, Zehlendorf dauerhaft in das Netz einzubinden. In meiner Stellungnahme zum Entwurf des Landesnahverkehrsplans 2023-2027 hatte ich bereits im Juni gefordert, diese Verlängerung aufzunehmen. Jetzt sind weitere Zahlen da. Meine Schlussfolgerung ist, dass Zehlendorf schnellstmöglich in das Netz der Heidekrautbahn gehört – und perspektivisch auch Liebenwalde. Die neuen Zahlen und Fakten der NEB sollten in die aktuell laufende Überarbeitung des Entwurfs des Landesnahverkehrsplans einfließen. Ich hoffe, dass das Land dieses Angebot ernsthaft prüft“, so Björn Lüttmann.

Die Städte Oranienburg und Liebenwalde sowie der Landkreis Oberhavel arbeiten seit längerer Zeit daran, die Heidekrautbahn bis Liebenwalde wieder zu aktivieren. „Eine Öffnung bis Zehlendorf wäre ein wichtiger erster Schritt. Um dem gesamten Vorhaben Nachdruck zu verleihen, sollten die Städte und auch der Landkreis über eine Kostenbeteiligung nachdenken“, sagt Björn Lüttmann.

Die Verkehrswende ist eines der großen politischen Ziele des Landes Brandenburg – dazu gehört auch die Inbetriebnahme solcher Strecken. Zudem wird die Niederbarnimer Eisenbahn ab Dezember 2024 Fahrzeuge mit hochinnovativem Wasserstoffantrieb einsetzen. Diese Fahrzeuge wurden mit öffentlichen Mitteln gefördert. Der Landesentwicklungsplan hat eine neue Entwicklungsachse entlang der „Heidekrautbahn“ ausgewiesen. Diese Entwicklungsachse muss nun mit einem guten SPNV-Angebot ausgestattet werden.  Nach erfolgter Öffentlichkeitsbeteiligung und anschließender Überarbeitung des Entwurfs wird die finale Fassung des Landesnahverkehrsplanes im IV. Quartal 2022 im Kabinett beraten und anschließend dem Landtag zur Benehmensherstellung übermittelt.

Mehr Raum für Bürgerideen und weniger für Extremisten: SPD-Fraktion will städtische Vorgaben ändern

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„Wir brauchen mehr Raum für Bürgerideen und weniger für Extremistinnen und Extremisten, so lassen sich zwei unserer aktuellen Anträge für die nächste Sitzungsfolge der Stadtverordnetenversammlung zusammenfassen“, sagt Björn Lüttmann, Oranienburger Stadtverordneter und Landtagsabgeordneter für die SPD. Konkret geht es dabei um die Satzung zum Bürgerhaushalt und die Raumnutzungsrichtlinie.

Nach dem Willen der SPD soll der Bürgerhaushalt entlastet werden von Vorschlägen, die eigentlich „Geschäft der laufenden Verwaltung“ sind. Hier spielt die Fraktion insbesondere auf das Jahr 2021 an, als die Anschaffung von Mülleimern und LED-Lampen bei der Abstimmung der Oranienburgerinnen und Oranienburgern ganz oben standen. Diese Maßnahmen nahmen schließlich rund die Hälfte des Budgets von etwas über 100 000 Euro in Anspruch.

Björn Lüttmann: „Das Aufstellen von Mülleimern und die Umrüstung der Straßenlampen sind typische Unterhaltungs- oder Modernisierungsaufgaben. Diese Hinweise der Bürgerinnen und Bürger sollten ernst genommen, aber unabhängig vom Budget des Bürgerhaushaltes umgesetzt werden. Wir wollen deshalb, dass solche Vorschläge gesondert abgestimmt werden. Damit kann im Budget des Bürgerhaushaltes Platz gemacht werden für weitere Bürgerwünsche, die dann im Ranking nach oben rücken können.“

Dass auch die Raumnutzungsrichtlinie konkretisiert werden muss, zeigte sich Anfang Juli, als nicht verhindert wurde, dass vom Verfassungsschutz als extremistisch eingeschätzte Persönlichkeiten im Bürgerzentrum auftreten konnten. Die nun von der SPD angeregten Ergänzungen der entsprechenden Richtlinie sollen der Stadtverwaltung helfen, solche Veranstaltungen in städtischen Räumen künftig unterbinden zu können. „Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, örtliche Parteien und politische Vereinigungen müssen die Möglichkeit haben, städtische Räume zu nutzen. Wenn örtliche Parteien, in diesem Fall die AfD, aber Feinde unserer Verfassung einladen, sollte dies eine Nutzung städtischer Räumlichkeiten ausschließen. Auch sollte es künftig eine Kontrolle geben, ob bei solchen Veranstaltungen verfassungsfeindliche Äußerungen getätigt werden oder nicht. Diese bisherige Regelungslücke wollen wir ebenfalls schließen“, ergänzt Björn Lüttmann.

Die beiden genannten Anträge im Volltext finden Sie hier:

Fliesen Scholz berät

Besuch beim „anderen“ Olaf Scholz: Björn Lüttmann bei Fliesen-Scholz in Leegebruch

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Auf seiner Sommertour machte der SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann am Dienstag Station bei der Leegebrucher Firma Fliesen-Scholz. Geschäftsführer Olaf Scholz informierte ihn über den Werdegang des Unternehmens, welches in der jetzigen Form bereits seit 2003 existiert und als Fachfirma für den Kauf von Fliesen, Sanitärbedarf und Baustoffen gilt. Nach der Gründung hatte sich das Unternehmen vor allem auf den Fliesenhandel konzentriert. Doch das Geschäft entwickelte sich im Laufe der Jahre Stück für Stück weiter, so dass auch der Sanitärbereich und die Baustoffe mit ins Portfolio aufgenommen wurden.
„Ich kannte das Unternehmen noch nicht von einem persönlichen Besuch und war sehr überrascht über die breite Palette des Angebotes“, sagte Björn Lüttmann nach dem Treffen.

Am Standort im Bärenklauer Weg 25 präsentieren Olaf Scholz und seine acht Mitarbeitenden in imposanter Weise auf zwei Etagen Fliesen in vielen Größen, Farben und Strukturen. Fast jeden Wunsch, der von den Fliesenlegerfirmen, mit denen er zusammenarbeitet, geäußert wird, können die Leegebrucher erfüllen. Ob für den Bau von Eigenheimen oder für Großprojekte – Fliesen-Scholz liefert. Eine Orientierung können sich die Kunden für die Fliesen, aber auch für Bäder holen. In der zweiten Etage des Standortes in Leegebruch sind diverse Bäder eingerichtet, um zu zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, das eigene Projekt umzusetzen: großflächige Fliesen an den Wänden und am Boden, Fliesen in Mosaikform, überdurchschnittlich große Duschen, Badewannen mit technischen Finessen wie Licht, Beschallung oder altersgerechtem Ein- und Ausstieg, große und kleine Spiegel, Haltevorrichtungen in Duschen – was das Herz begehrt.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind an dem Unternehmen auch nicht spurlos vorbeigegangen, allerdings betraf und betrifft das mehr die Hersteller, mit denen Olaf Scholz zusammenarbeitet. Und das sind mehr als 600 Lieferanten. Gerade erst habe ein Kooperationspartner bis zum Jahresende Kurzarbeit angemeldet, weil es in der Lieferkette stockt und um ein drohendes Aus zu verhindern. Das Leegebrucher Unternehmen aber könne nach wie vor Wünsche erfüllen, da das Lager gut gefüllt ist.

Björn Lüttmann: „Fachhändler wie Olaf Scholz, die Beratung und Verkauf aus einer Hand bieten, sind so wichtig für unsere Region. Die Entwicklung von Fliesen-Scholz ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung einiger Klein- und Mittelunternehmen in Oberhavel. Ich wünsche ihm weiter gute Geschäfte!“