„Einheitsbürgermeister“ Walter Momper zu Gast in der Stadtbibliothek Oranienburg

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Nun ist auch das vierte „Oranienburger Gespräch“ schon wieder Geschichte: Eindrücklich schilderte dabei der „Einheitsbürgermeister“ Walter Momper (SPD) seine Erlebnisse rund um die Tage des Mauerfalls und der sich überschlagenen politischen Ereignisse danach. Ich freue mich sehr, dass der damalige Regierende Bürgermeister Berlins meiner Einladung folgte und in kleiner Runde mit interessierten Gästen in der Stadtbibliothek Oranienburgs ins Gespräch kam. Viele von ihnen nutzten die Gelegenheit und schilderten ihre Erlebnisse der Wendezeit, die oft geprägt waren von beruflichen und privaten Umbrüchen. Gemeinsam diskutierten wir, ob auch die „Mauer in den Köpfen“ und damit die Trennung in Ost und West 30 Jahre nach der Wiedervereinigung überwunden werden konnte. Auch die Arbeit der Treuhand oder die Frage, wieso Spitzenpositionen noch immer so selten mit Ostdeutschen besetzt sind, kamen zur Sprache. Als Fazit lässt sich festhalten: Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es noch viel Gesprächsbedarf. Ich danke allen Gästen für den sehr interessanten Austausch!