Erste Öffnungen und Beginn der persönlichen Einladungen zu Impfterminen machen Hoffnung!

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Zu der ab heute gültigen Rücknahme von Corona-Eindämmungsmaßnahmen für Friseursalons und Gartengeschäfte erklärt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann: „Friseure nehmen ihre Arbeit wieder auf und die Gartencenter öffnen. Hintergrund sind die wichtige Funktion der Friseure im Bereich der Körperhygiene und die überwiegend an der frischen Luft stattfindende Verkaufstätigkeit im Bereich der Gartenmärkte. Eine ähnlich differenzierte Strategie der Wiedereröffnungen wünsche ich mir für die nächsten Wochen. Außenbereiche vor Innenbereichen; Einrichtungen, die viel Abstand bieten, vor solchen, in denen das nicht möglich ist. Darüber hinaus setze ich auf zunehmende Impfungen, mehr Testmöglichkeiten sowie steigende Temperaturen. Der März wird für die Bekämpfung der Pandemie noch einmal eine besondere Herausforderung, aber für die Zeit danach bin ich vorsichtig optimistisch!“

Schnell und unkompliziert sollen Impfberechtigte in Brandenburg künftig einen Corona-Impftermin bekommen. Die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) erweiterte dazu ihr Informations- und Serviceangebot. Ab sofort erhalten die ältesten Impfberechtigten – gestaffelt nach Alter – auch persönliche Anschreiben mit Hinweisen zur Buchung eines Impftermins. Mit dem Schreiben ebenfalls verschickt wird ein persönlicher Zahlencode, eine Sonder-Rufnummer zur Terminvereinbarung und Hinweise dazu, unter welchen Umständen Fahrtkosten zum Impftermin übernommen werden können.

Der Vorsitzende des Landtags-Gesundheitsausschusses Lüttmann begrüßt das verbesserte Informationsangebot der KVBB und erklärt: „Unsere älteren Impfberechtigten bekommen nun bald konkrete Hinweise für den persönlichen Impftermin in den eigenen Briefkasten. Niemand wird vergessen und die oft frustrierenden Anrufe in überlasteten Hotlines gehören damit hoffentlich auch zunehmend der Vergangenheit an.“


Weitere Informationen:

  • Wer erhält eine persönliche Impftermin-Einladung?

Nach Alter gestaffelt werden zunächst Personen über 85 Jahre per Post angeschrieben, danach Personen über 80 Jahre.

  • Werden Fahrtkosten zum Impftermin übernommen?

Unter bestimmten Voraussetzungen nach § 60 SGB V werden Fahrten von der Krankenkasse übernommen. Das ist möglich, wenn ein Arzt einen Transportschein ausstellt, ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos) oder ein Pflegegrad 3, 4 oder 5 vorliegt.

  • An wen können sich Menschen wenden, wenn die Fahrt zum Impftermin nicht über Verwandte oder Bekannte organisiert werden kann?

Wer nicht auf familiäre und nachbarschaftliche Unterstützung zählen kann, kann sich an bestimmte Vereine vor Ort wenden. Im Rahmen ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfe versuchen auch Vereine im Einzelfall Unterstützung anzubieten.
Folgende Landesverbände haben Hilfe angeboten:

    • Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V.
    • Landesarbeitsgemeinschaft der Mehrgenerationenhäuser Land Brandenburg und
    • Brandenburger Landfrauenverband e. V.
    • Demokratischen Frauenbund Landesverband Brandenburg e. V.
    • Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen im Land Brandenburg
  • Wie lange haben Impfberechtigte Zeit, auf die Impf-Einladung der Kassenärztlichen Vereinigung zu reagieren?

Das persönliche Einladungsschreiben enthält ein Datum, das angibt, wann die Reservierungszeit für den persönlichen Impftermin abläuft. Nach Ablauf des Datums werden Termine nur bei ausreichender Terminkapazität vergeben.

  • Sind auch Impfungen zu Hause möglich, falls die Wohnung auch mit Unterstützung nicht verlassen werden kann?

Impfungen zu Hause sind zurzeit noch nicht möglich. Es wird aber daran gearbeitet, das Impfangebot auch in dieser Hinsicht auszuweiten, vor allem mit der geplanten Impfung durch Hausärzte in den kommenden Wochen und Monaten.


Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung unter folgendem Link: Startseite (kvbb.de)