Krisenhilfe für Brandenburgs Tafeln kommt!

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Der Landtag Brandenburg hat in seiner heutigen Sitzung eine finanzielle Krisenhilfe für die Tafeln im Land Brandenburg beschlossen. 120.000 Euro Förderung sollen den Tafeln im Land kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Das entspräche einer Fördersumme pro Tafel von mindestens rund 3.000 Euro für kurzfristige Beschaffungen oder Investitionen. Für den Fall, dass ein kommunaler oder sozialer Rettungsschirm aufgelegt wird, soll es weitere Unterstützung geben. Eine gestiegene Nachfrage nach Lebensmittelspenden in Folge der Coronapandemie und des Krieges in der Ukraine sowie dem gleichzeitigen starken Anstieg an Benzin- und Energiekosten stellen die Tafeln im Land vor enorme Probleme.

Zur beschlossenen Krisenhilfe für die Tafeln erklärt Björn Lüttmann, Schirmherr der Oranienburger Tafel, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion für den Bereich Soziales: „Die Tafel-Krisenhilfe kommt zur richtigen Zeit. Auch die Sorgen bei der Oranienburger Tafel wurden in den letzten zwei Jahren immer größer. Eingegangene Spenden reichen nicht mehr aus, weshalb dringend nötige Investitionen weiter nach hinten geschoben werden. Die Landesunterstützung schafft hier Abhilfe. Das ist gerade jetzt in Zeiten explodierender Preise wichtig, denn die Inanspruchnahme von Tafeln ist oft eine wichtige Hilfe für Menschen mit geringem Einkommen oder im Sozialleistungsbezug. Die Lebensmittel der Tafeln sind von vielen Menschen mittlerweile fest eingeplant. Es ist deshalb auch richtig, dass von der heute beschlossenen Krisenhilfe alle Tafeln im Land profitieren können.“


Den Antrag von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen können gibt es hier zum Nachlesen: Entschließungsantrag zur Förderung der Brandenburger Tafeln


Foto: Das Foto zeigt der Projektkoordinator des Arbeitslosenservice „Horizont“ Julian Puhle (links) und Björn Lüttmann.