Land unterstützt Neubau der Schleuse Friedenthal: Wassertourismus kann Markenzeichen der Region werden

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Mit der heutigen Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zur Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal zwischen Bund und Stadt Oranienburg nimmt die Umsetzung des Projekts weiter an Fahrt auf. Das Land Brandenburg wird den Bau der Schleuse mit Mitteln der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ebenfalls unterstützen. Ein entsprechender Fördermittelbescheid wird Anfang 2019 erwartet. 

Mauerreste Schleuse Friedenthal

Der Neubau der Schleuse Friedenthal ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Stadt Oranienburg und dem Land Brandenburg. Die heutige Vereinbarung, mit der der Bund die Hälfte der Baukosten zusagt, ist ein weiterer Schritt, um dieses wichtige Wassertourismusprojekt – die Verbindung der Oranienburger mit den Ruppiner Gewässern – auf den Weg zu bringen.

Das Land Brandenburg wird den Großteil der zweiten Hälfte der Kosten übernehmen, um den Wassertourismus in unserer Region weiter zu stärken. Wie mir das Wirtschaftsministerium des Landes jetzt bestätigte, liegt der Fördermittelantrag der Stadt Oranienburg inzwischen vollständig bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg vor. Es ist geplant, das Vorhaben in der nächsten Sitzung des Landesförderausschusses am 10.12.2018 zur Abstimmung zu stellen. Mit einem Fördermittelbescheid könne dann Anfang 2019 gerechnet werden.

Der Tourismus ist schon heute ein wichtiger Wirtschaftszweig in unserer Region und die Schleuse Friedenthal ist ein „Schlüsselprojekt“ der Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg (WIN). Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass schon im Oktober die Bauarbeiten zur Verbesserung der Schiffbarkeit des Ruppiner Kanals begannen. Auch diese Arbeiten werden mit 2,1 Millionen Euro durch das Land finanziert. Mit dem Schleusenneubau und dem Anschluss Oranienburgs an die Ruppiner Gewässer bekommt der Wassertourismus in der Region künftig hervorragende Voraussetzungen, um zu einem Markenzeichen unserer Region zu werden. Ich begrüße es sehr, dass Bund, Stadt Oranienburg und das Land hierbei in einem Boot sitzen.