Landeshaushalt 2023/2024: Finanzierung für Europäische Schule Templin gesichert

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Vom Doppelhaushalt 2023/2024 des Landes Brandenburg profitiert auch Templin, wo seit Jahren die Planungen für eine Europäische Schule laufen. Mit der Schule soll ein Begegnungs- und Lernort für junge Menschen aus ganz Europa – „Europa im Kleinen“ –  geschaffen werden. Rund 6,6 Millionen Euro Landesmittel werden in den kommenden zwei Jahren bereitgestellt, bis 2033 sind insgesamt 20 Millionen Euro eingeplant. Aus dem Bundeshaushalt werden weitere 30 Millionen Euro zum Projekt beigesteuert. Mit dem Geld von Land und Bund ist die Finanzierung für die Sanierung des Geländes des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums mit vielen stark sanierungsbedürftigen Schul- und Unterbringungsgebäuden gesichert. Die Europäische Schule Templin wird die erste Europaschule in Ostdeutschland sein, europaweit gibt es bereits 33. Bis zu 450 Kinder sollen künftig die Europäische Schule besuchen können.

Björn Lüttmann, Betreuungsabgeordneter für Templin, sagt: „Es ist ein beeindruckendes Projekt, das die Stiftung Gebäudeensemble Joachimsthalsches Gymnasium und Unterstützende aus der Region seit Jahren mit viel Engagement vorantreiben. Geplant ist etwas Besonderes: Mit der Schule soll ein Brückenschlag zwischen Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft geschaffen werden, damit sie zu überzeugten Europäerinnen und Europäern heranwachsen. Die Vision eines Miteinanders und interkulturellen Austauschs steht im Vordergrund. Gleichzeitig auch das Bekenntnis zu unseren europäischen Grundwerten, die auf Demokratie und Zusammenhalt gründen. Ich bin sicher, die Europäische Schule wird ein Leuchtturm werden, von dem Templin und die ganze Region profitiert.  Deshalb bin ich sehr froh, dass es gemeinsam mit dem Bund und vielen weiteren Unterstützenden gelungen ist, das Projekt möglich zu machen.“


Hier gibt es weitere Infos zur Europäischen Schule Templin: Joachimsthalsches Gymnasium – Eine Schule für Europa (est.eu)