Mehr Personal für die Kindergärten in Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde

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Kindergärten in Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde können zum Sommer mehr Erzieherinnen und Erzieher einstellen. Das sieht die anstehende Neufassung des Kita-Gesetzes vor. Die Kita-Novelle wird zum 1. August dieses Jahres wirksam, dann kommen gemäß dem verbesserten Personalschlüssel auf eine Erzieherin oder Erzieher nur noch zehn Kinder statt bisher elf. „Die Gruppen von Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren können kleiner werden“, so Björn Lüttmann. „Das ermöglicht eine bessere Betreuung und mehr Bildungsangebote in den Kindergärten. Auch wird es leichter, auf individuelle Bedürfnisse der Kleinen einzugehen. Für alle Eltern ist das eine gute Nachricht.“

Die Gruppen in den Kindergärten werden seit einigen Jahren immer kleiner: Von früher 13 Kindern pro Erzieherin oder Erzieher ist der Personalschlüssel auf gegenwärtig 11:1 verbessert worden. „Da machen wir jetzt weiter und bleiben dran“, erklärte Lüttmann. „Ich freue mich über diesen wichtigen Schritt und hoffe, dass rechtzeitig genügend neue Beschäftigte eingestellt werden können.“

Auch für die kleineren Kita-Kinder ist eine Verbesserung in Arbeit: Vom kommenden Jahr an soll der Personalschlüssel in der Krippe schrittweise von fünf auf vier Kinder pro Gruppe sinken, sofern hierfür ausreichend Fachkräfte verfügbar sind. So ist es im Koalitionsvertrag für diese Wahlperiode vereinbart. Geplant ist außerdem eine grundlegende Reform des Kita-Gesetzes, um Zuständigkeiten und Finanzierungsfragen neu zu regeln.

Die jetzt erarbeitete Novelle enthält auch das Angebot an Kommunen, die Rechtssicherheit ihrer Kita-Satzung zu erhöhen, indem sie sich an einem Mustervorschlag der Landesregierung orientieren. In der Vergangenheit hatten Kita-Satzungen an mehreren Orten für Streit zwischen Eltern und Gemeinde gesorgt. „Wenn die Mustersatzungen dazu beitragen, Klarheit und Rechtsfrieden zu schaffen, ist das eine gute Sache“, so Lüttmann.