Liebenwalde

Liebenwalde hat sich in den letzten Jahren toll entwickelt, könnte aber samt seiner schönen Ortsteile noch stärker von der Nähe zu Berlin profitieren. Dazu bedarf es insbesondere im Hinblick auf die Anbindung mit Bus und Bahn weiterer Verbesserungen. Ich freue mich insofern, dass ich im Land mit dazu beitragen konnte, dass die Heidekrautbahn (Heidekrautbahn) perspektivisch wieder auf die Stammstrecke nach Berlin-Gesundbrunnen zurückgeführt wird. Im nächsten Schritt werde ich mich dafür einsetzen, dass auch die alte Stammstrecke nach Liebenwalde wieder angeschlossen wird. Sicher ist dazu eine gemeinsame Kraftanstrengung von Stadt, Land und Bund notwendig, doch die Wiedereinführung eines auch ökologisch sinnvollen Verkehrsmittels sollte es wert sein!

Ortsvorsteher Ralf Landorff und ich sind uns einig, dass in Liebenwalde wieder Züge rollen sollen

Mit dem vom Land unterstützten Neubau des Stadthafens und der Wiederschiffbarmachung des „Langen Trödels“ haben wir in den letzten Jahren eine gute Grundlage für mehr Wassertourismus in Liebenwalde gelegt. Rund 13 Millionen Euro sind im Rahmen der Wassertourismus-Initiative Nordbrandenburg in die Region rund um Liebenwalde geflossen. Dies möchte ich in den nächsten Jahren weiter befördern.

Am Stadthafen Liebenwalde

Ein weiteres Zukunftsthema für Liebenwalde und seine ländliche Region ist die Entwicklung der Landwirtschaft in den nächsten Jahren. Ich stehe dabei ganz klar für eine ökologische Weiterentwicklung, ohne aber die bestehenden regionalen Betriebe zu gefährden. Dies wird nur gelingen, wenn wir unseren Landwirten die nötige finanzielle Unterstützung anbieten, um regionale und ökologische Lebensmittel zu produzieren!

Zu Besuch bei der Agrarproduktion Neuholland.

Die Ortsteile

Freienhagen: Es ist ein liebenswertes Straßendorf mit dem Robustrinderhof, der Feuerwehr, einigen Übernachtungsmöglichkeiten, der Kirche, dem Spielplatz, dem Restaurant „Zum Wenzel“ und der vielbefahrenen Landesstraße 213. Die Kleinsiedlung liegt mitten im  Natur- und Vogelschutzgebiet. Im Ort leben etwa 300 Einwohner. Ortsvorsteher ist Thomas Liese.

Hammer: Der Ort ist gesegnet mit Wasser. Links und rechts des Dorfes mit seinen 580 Einwohnern liegen der Wutzsee und der Kupanzsee, die fast aneinanderstoßen. Die Straße nach Liebenthal trennt die beiden Gewässer voneinander. Ein Segen für den Ort. Vor allem die Badestelle am Wutzsee ist in den Sommermonaten sehr frequentiert und beliebt. Mit der Bäckerei gibt es eine Einkaufsmöglichkeit. Ortsvorsteher ist Guido Pieterek.

Kreuzbruch: Das 180-Einwohner-Dorf bietet unberührte Natur, Wiesen und Felder – soweit das Auge reicht. Zwölf Höfe prägen den Ort. Die liegen fernab der Landesstraße 21, die nur durch einen kleinen Teil von Kreuzbruch führt. Kilometerlang zieht sich Kreuzbruch Richtung Barnim. Kreuzbruch liegt im Naturpark Barnim und gehört zum Vogelschutzgebiet und Landschaftsschutzgebiet Obere Havelniederung. Ortsvorsteher ist Dietmar Dessau.

Liebenthal: Das Wildpferdgehege und der Haustierpark (13 Hektar groß) sowie der Sportschützenverein mit einer der modernsten Naturschießanlagen sind zwei imposante Werbeträger für Liebenthal und die 212 Einwohner. Aber das Dort punktet auch mit seiner Lage direkt an der Schorfheide. Das ist ein überwiegend geschlossenes Waldgebiet, das sich über Teile der Landkreise Oberhavel, Barnim und Uckermark erstreckt und über Jahrhunderte eine besondere Bedeutung als Jagdgebiet – unter anderem für preußische Könige und deutsche Staatsoberhäupter – hatte. Ortsvorsteher ist Wolfhard Raasch.

Liebenwalde: Geprägt von Wald, Wiesen und Wasser (Mühlensee, Beverinsee, Voßkanal, Langer Trödel, Döllnfließ, Havel, Malzer Kanal) findet der aktive Erholungssuchende ein gut ausgebautes Radwegenetz, Badestellen und Wanderwege – für den Wassertouristen warten ansprechende Hafenanlagen am Finowkanal auf den Besuch. Ein Blick in das „Heimatmuseum im Stadtgefängnis“ bietet einen interessanten Einblick in die Liebenwalder Geschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die  Stadtkirche lädt zum Besinnen ein. Ortsvorsteher ist Ralf Landorff.

Neuholland: Neuholland ist ein relativ junger Ort, der als Siedlung in Jahren nach 1659 durch klevisch-niederländische Zuwanderer aufgebaut wurde. Die Einwohnerzahl schwankte in den vergangenen Jahren und liegt heute bei etwa 700. An Neuholland schlängelt sich die im Naturschutzgebiet befindliche Havel vorbei, die von Anglern gern angesteuert wird. Direkt im Dorfzentrum ist die Agrar GmbH Neuholland-Freienhagen mit ihren etwa 20 Mitarbeitern ansässig. An der „Hamburger Kreuzung“ (L 213/B 167) befindet sich ein Gewerbegebiet. Der Ort hat eine ungewöhnlich große Ausdehnung und grenzt an den Gemarkungen von Malz, Krewelin, Falkenthal, Freienhagen und Grüneberg. Ortsvorsteherin ist Anja Borowski.

Diese Themen sind mir außerdem besonders wichtig…