Oranienburg

Oberhavels Kreisstadt Oranienburg wächst kontinuierlich und zählt mittlerweile über 45.000 Einwohner. Noch vor wenigen Jahren beschrieb die Bertelsmann-Stiftung Oranienburg als „schrumpfende und stark alternde“ Stadt. Auch wenn die Alterung auf Grund der demografischen Entwicklung sicher kommt, von Schrumpfung kann keine Rede sein. Eher wahrscheinlich ist, dass perspektivisch die 50 000er-Marke geknackt wird. Heute leidet die Stadt eher unter „Wachstumsschmerzen“ und investiert Millionen Euro in den Ausbau von Schulen und Kitas, um die starke Nachfrage zu decken. Seit der Wende flossen auch viele Millionen Euro Fördermittel des Landes und der Europäischen Union nach Oranienburg, wodurch das Stadtbild deutlich aufgewertet wurde. Wussten Sie, dass in den letzten 10 Jahren mehr als 17 Millionen Euro an EU-Mitteln in Oranienburg investiert wurden? Projekte wie die Landesgartenschau 2009, die Gestaltung des Schlossparks, der Neubau der Stadtbibliothek oder auch die Park & Ride Anlage in der Stralsunder Straße wären ohne EU-Förderung nicht möglich gewesen. Hier erfahren Sie mehr.

Brandenburg ist ein Land der zwei Geschwindigkeiten: Während der ländliche Raum Einwohner verliert, wachsen Städte und Gemeinden im Berliner Umland. Es muss daher gelingen, allen Teilen des Landes Entwicklungschancen zu eröffnen. Das heißt auch, eine spezielle Unterstützung für Oranienburg und die anderen dynamisch wachsenden Städte im Speckgürtel zu ermöglichen. Die SPD-Landtagsfraktion hat dazu im Februar 2018 das Strategiepapier „Perspektiven für das Berliner Umland“ entwickelt. Damit hat die SPD-Fraktion eine gute Diskussionsgrundlage geschaffen und konkrete Handlungsschwerpunkte benannt.

Diese Themen sind mir besonders wichtig…