Museum und Gedenkstätte Sachsenhausen: Einweihung einer Gedenkstele für verfolgte Sozialdemokraten

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86 Jahre nach dem legendären Satz von Otto Wels „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, aber unsere Ehre nicht“ wurde gestern eine Gedenkstele für die vom Nationalsozialismus verfolgten, gefolterten und  getöteten Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen eingeweiht.

Dr. Axel Drecoll, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Historiker Prof. Dr. Bernd Faulenbach und Dietmar Nietan, Schatzmeister Bundes-SPD, verdeutlichten in ihren Redebeiträgen, welche Konsequenzen der Einsatz für Freiheit, Menschlichkeit und Demokratie für viele Sozialdemokratien hatte. Sie wurden vom faschistischen NS-Regime verfolgt, eingesperrt und zum Teil ermordet. Mit der Einweihung der Stele auf Initiative der Geschichtskommission der SPD erinnern wir an die Opfer und mahnen gleichzeitig: Nie wieder!