„Öffentliche Anerkennung für Kampfmittelsuchende verbessern!“ – SPD beantragt Aufwertung des Informationsortes zur Bombensuche

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Die nächste Bombenentschärfung in Oranienburg ist schon angekündigt, weitere werden sicherlich bald folgen. Auch der Landtag beschäftigt sich gegenwärtig mit der „Modellregion Oranienburg“ bei der Kampfmittelsuche. Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg regt nun an, den bisher unscheinbaren Informationsort zur Bombensuche in Oranienburg aufzuwerten.

Björn Lüttmann, Stadtverordneter und Landtagsabgeordneter erläutert den Hintergrund der Initiative:

„Der Gedanke, den vielen Sprengmeistern, die Oranienburg seit der Wende sicherer gemacht haben, eine Art „Denkmal“ zu setzen, ist nicht neu. Schon der vormalige Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke hatte dies mehrfach mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) diskutiert. Dass es nicht dazu kam, liegt sicherlich auch in der bescheidenen Art der Mitarbeitenden in der Kampfmittelsuche. Deshalb wäre eine Aufwertung des Informationsortes am Boulevard eine gute Lösung: Sie hätte eher einen aufklärerischen Charakter und eine Aufwertung des Boulevard ist sowieso gerade in der Umsetzung.

Die täglichen, schwer erträglichen Bilder aus der Ukraine erinnern uns daran, dass in Oranienburg die Folgen des letzten Weltkrieges auch 77 Jahre danach noch nicht beseitigt sind. Durch den überraschenden Tod des langjährigen Technischen Leiters des KMBD in Oranienburg, Horst Reinhardt, bekommt das Thema eine weitere traurige Aktualität. Ich würde mich über eine fraktionsübergreifende Unterstützung unseres Antrages in der Stadtverordnetenversammlung sehr freuen!“

Den ganzen Antrag lesen geht hier:

Antrag SPD_Fraktion_Infotafeln_Bombensuche

 

Weitere Informationen:

Infoseite zur Bombensuche in Oranienburg