Regionalität und Nachhaltigkeit werden für Landwirtschaftsbetriebe in Oberhavel immer wichtiger

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Rote Erdbeeren zum Selbstpflücken im Berliner Beerengarten, Einblicke in die solidarische Landwirtschaft bei der BioKräuterei, mobile Hühnerställe und Hofladen bei Biobauer Gürgen oder Überblicke zu Aus- und Weiterbildungsangeboten der Landwirtschaftsschule Luisenhof. Im ersten Teil seiner diesjährigen „Bauerntour“ besuchte der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann landwirtschaftliche Betriebe in Oranienburg mit überwiegend regionaler und ökologischer Ausrichtung.

Björn Lüttmann zieht Bilanz zu den Besuchen und erklärt: „Immer mehr Menschen legen Wert auf eine gesunde Ernährung mit regionalen Produkten. Auch die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt seit Jahren. Das führt dazu, dass immer mehr unserer landwirtschaftlichen Betriebe auf regionale Vermarktung und ökologische Landwirtschaft setzen. Auch mir liegen diese Themen sehr am Herzen. Ich kaufe Obst, Fleisch und Gemüse gern bei „Marktschwärmereien“ oder lokalen Erzeugern und hoffe, dass es künftig noch besser gelingt, Direktvermarkter und Kunden zusammen zu bringen. Meine Tour bestätigte mir auch wieder einmal, wie vielfältig unsere regionale Produktpalette ist und mit wie viel Herzblut sowie Idealismus die Landwirte in unserer Region hochwertige Produkte erzeugen.

Immer mehr Landwirtschaftsbetriebe haben jedoch mit Herausforderungen des Klimawandels wie Hitzeperioden oder Dauerregen zu kämpfen. Sie stehen insgesamt vor dem Spagat, wichtige Klimaziele in der Landwirtschaftsproduktion umzusetzen und gleichzeitig wettbewerbsfähig sowie gewinnbringend zu produzieren. In den nächsten Jahren wird es daher sicher weitere Umbrüche in der Landwirtschaft geben.

Der Anstoß dazu kommt oft auch von Verbraucherinnen und Verbrauchern selbst, die sich für nachhaltige Ernährungsstrategien und regionale Wertschöpfungsketten einsetzen. Ein gutes Beispiel sind die Ernährungsräte, die sich im ganzen Bundesgebiet und auch im Land Brandenburg bildeten. Gemeinsam mit ihnen arbeitet die Landesregierung an einer Ernährungsstrategie, die auch ich unterstütze.“

Der zweite Teil der diesjährigen „Bauerntour“ findet dann am 20. Juli statt.