Schule in Zeiten der Corona-Pandemie: Landtag und Stadtverordnetenversammlung ziehen beim Ausbau digitaler Bildung an einem Strang

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Schulen im ganzen Land mussten aufgrund der Corona-Pandemie schließen, was Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern bis heute vor große Herausforderungen stellt. Im Landtag wurde heute der Entschließungsantrag „Aktionsprogramm digitale Bildung“ der Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, welcher im Rahmen der von der SPD beantragten Aktuellen Stunde diskutiert wurde. Die coronabedingten Auswirkungen auf den Schulbetrieb und auf das Lernen von Schülerinnen und Schülern standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie der weitere nötige Ausbau digitaler Schulinfrastruktur. Auch in der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg am kommenden Montag steht das Thema Bildung auf Initiative der SPD auf der Tagesordnung.

Der Landtagsabgeordnete und Oranienburger Stadtverordnete Björn Lüttmann sagt dazu: „Schule in Pandemie-Zeiten hat im Land Brandenburg und in Oranienburg unterschiedlich gut funktioniert. Corona darf Bildungschancen von Kindern langfristig jedoch nicht negativ beeinflussen. Es ist deshalb richtig, dass der Landtag und die Kommunalpolitiker vor Ort diskutieren, was in den letzten Wochen gut funktionierte und wo es hakte. Vor allem aber müssen Vorbereitungen getroffen werden, um bei einer eventuell zweiten Welle gut reagieren zu können. Hier müssen das Land Brandenburg und die Schulträger in den Kommunen nachsteuern. Digitale Ausstattung an Schulen muss dafür verbessert und sichergestellt werden, dass jedes Kind ein Endgerät hat, um digitale Lernangebote nutzen zu können. Zudem sollen Lehrkräfte Fortbildungsangebote für digital-interaktiven Unterricht erhalten können. Im Austausch mit den Schulträgern vor Ort sollen räumliche Kapazitäten für Videounterricht oder Online-Unterricht besprochen werden.

Mit den Anträgen im Landtag und der Stadtverordnetenversammlung wird Bilanz gezogen und gleichzeitig in die Zukunft gedacht. Im Hinblick auf den Ausbau von digitalen Unterrichtsangeboten hat die Corona-Pandemie sogar etwas Gutes. Als Politiker sind wir nun gezwungen, die Digitalisierung an Schulen schneller voranzubringen, um unser Bildungsversprechen umzusetzen: Gute Bildung für alle, unabhängig von sozialer Herkunft.“

Hier können Sie beide Anträge nachlesen: