Oranienburger Tourismuskonzept muss schnell mit Leben erfüllt werden!

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Oranienburg ist „das Tor zum größten, zusammenhängenden Wasserrevier Deutschlands, Drehkreuz für den Radtourismus im Norden Brandenburgs und erlebnisreicher Ort der wechselseitigen, deutschen Geschichte für die ganze Familie.“ So lautet die zusammende Betrachtung der für Oranienburg wichtigsten Tourismusthemen.

Was in einem Satz zusammengequetscht etwas sperrig erscheint, ist im Entwurf für das Tourismuskonzept der Stadt Oranienburg sehr ausführlich beschrieben und mit Maßnahmen unterlegt. Diese Woche wurde das Konzept, welches unter professioneller Anleitung in den letzten Monaten in Workshops und Einzelgesprächen erstellt wurde, im Sozialausschuss präsentiert.

Ich finde, dass insbesondere hinsichtlich der Modernisierung touristischer Infrastruktur, der neuen inhaltlichen Fokussierung, zum Beispiel auf den Wassertourismus, bis hin zum Digitalkoordinator sehr gute Vorschläge gemacht werden. Dazu gehört auch, das Verhältnis zwischen Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbh (TKO), Tourismusverein (TVO) und Stadtmarketing neu zu definieren. Dabei ist es wichtig, dass die Aufgabenbeschreibung des Tourismusvereins im Konzept nochmal angepasst wird. Dies wurde in der Sitzung durch den Bürgermeister zugesagt. Auch hinsichtlich der Bezeichnung eines eventuellen neuen Hafens zwischen August-Wilhelm-Steg und Friedenthaler Schleuse muss es noch Veränderungen geben. Die im Konzept benutzte Bezeichnung „Kayserhafen“ ist nicht angebracht, da die Firma Kayser in der NS-Zeit Zwangsarbeiter/innen beschäftigte. Auch hier wurde eine Überarbeitung des Konzeptes zugesagt. Um diese und gegebenenfalls weitere Änderungen in Ruhe vornehmen zu können, wurde die Abstimmung über das Konzept in den September vertagt.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass das gute Konzept im September eine Mehrheit im Sozialausschuss findet. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass nun schnell eine Steurungsgruppe einberufen wird, die die Maßnahmen aus dem Konzept Realität werden lässt. Ausserdem muss die personelle und finanzielle Ausstattung der TKO verbessert werden. Eine zentrale Funktion für den Erfolg des Konzepts hat auch die Wirtschaftsförderung der Stadt. Insbesondere die Flächen an der Havel, welche für den Wassertourismus ausgebaut werden sollen, müssen schnell in die Vermarktung. Und auch hinsichtlich der Hotellandschaft in Oranienburg müssen dringend Gespräche geführt werden, wie der aktuelle Fall „Hotel an der Havel“ zeigt.

Viele Aufgaben also für die Stadt, ihre Gesellschaften und die Tourismuswirtschaft in Oranienburg, die aber vor allem zeigen, welch großes Potential hier in Oranienburg schummert. Und vielleicht das Wichtigste ist: Fast alle Verbesserungen zu Gunsten des Tourismus sind Verbesserungen zu Gunsten der Einheimischen. Denken wir nur an die Verbesserungen der letzten Jahre: Schlosspark, Havelwege, Schlosshafen, TURM ErlebnisCity und vieles mehr werden regelmäßig vor allem von den Einheimischen genossen. Ein Grund mehr, das Tourismuskonzept nun schnell mit Leben zu erfüllen!

Bahnstrecke Wensickendorf-Liebenwalde verdient Unterstützung!

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Es fährt ein Zug in den Bahnhof Kreuzbruch (Stadt Liebenwalde) ein! Dafür, dass dies nicht nur als Sonderfahrt sondern wieder regelmäßig möglich wird, werbe ich gemeinsam mit vielen anderen Oberhaveler Abgeordneten seit Langem. Die Aussagen im aktuellen Landesnahverkehrsplan sind eher ernüchternd, aber der Optimismus der anliegenden Kommunen, der KAG Heidekrautbahn sowie der Niederbarnimer Eisenbahn ist ansteckend.

Meine weitere Unterstützung für die Bahn von Wensickendorf nach Liebenwalde bleibt gewiss!

Weitere Infos hier:

Internetseite Region Heidekrautbahn

 

20 Jahre Waldschule Oranienburg – große Feier zum Kindertag

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„Waldschule in Bewegung“ war das Motto zum Kindertag: Zum Start in den Tag sang die Schule gemeinsam die „Waldschulen-Hymne“, danach gab es ein Programm von Klettern über Bogenschießen bis Yoga. Die Waldschule Oranienburg feiert zugleich 20jähriges Jubiläum in den neuen Gebäuden.

Am Rande der Veranstaltung tauschte ich mich mit Schulleiter Torsten Lattke zu aktuellen Herausforderungen aus. Dazu gehören vor allem die Nachwirkungen von Corona und die Aufnahme ukrainischer Kinder.Hier sind derzeit 17 ukrainische Kinder an der Waldschule zu beschulen, nach den Sommerferien werden es 23 sein. Einen großen Dank sprach Direktor Lattke gegenüber den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus!

Bombensuche in Oranienburg: Ariane Fäscher und Björn Lüttmann im Austausch mit Kampfmittelräumern

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Welche Räumstellen gibt es in Oranienburg? Wie sieht der Plan für die Bombensuche in diesem Jahr und in der Perspektive aus? Was bedeutet die geplante Verlängerung der Testphase der „Modellregion Oranienburg“ bei der Kampfmittelsuche konkret vor Ort? Über diese und weitere Fragen tauschten sich die Bundestagsabgeordnete Ariane Fäscher (SPD) und der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) mit Kirsten Pasedag, Bereichsleiterin für den Kampfmittelbeseitigungsdienst beim Zentraldienst der Polizei, und André Müller, Einsatzleiter der Modellregion Oranienburg, aus. Fäscher und Lüttmann bekräftigten beim Besuch das gemeinsame Ziel: „Für ein bombenfreies Oranienburg braucht es langfristig Hilfe von Bund und Land.“ weiterlesen „Bombensuche in Oranienburg: Ariane Fäscher und Björn Lüttmann im Austausch mit Kampfmittelräumern“

Kritisch hinterfragen und mitlaufen mit Extremisten sind zwei verschiedene Dinge!

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Zu den Montagsdemos in Oranienburg und in anderen Orten Brandenburgs erklärt der Oranienburger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende für den Bereich Soziales und Gesundheit, Björn Lüttmann: „Ich verstehe alle Menschen, die wie auch ich selbst nach fast zwei Jahren der Pandemie genervt und müde sind. Ich sehe auch, dass es viele Familien gibt, die überfordert sind mit Homeoffice, Homeschooling, Kurzarbeit und die durch Corona schlichtweg an der persönlichen Belastungsgrenze angelangt sind. Manche berufliche Existenz wurde gefährdet oder gar zerstört. weiterlesen „Kritisch hinterfragen und mitlaufen mit Extremisten sind zwei verschiedene Dinge!“

Zur Veröffentlichung des Gneist-Gutachtens: Historische Aufarbeitung und intensive Kommunikation zwischen Stadt und Gedenkstätte bleiben wichtig

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Zum heute vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin veröffentlichten Gutachten „Gisela Gneist und die Erinnerungskultur nach 1989/90“ im Auftrag der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erklärt Björn Lüttmann, Landtagsabgeordneter und Stadtverordneter in der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung: „Ich danke der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem Leiter Herrn Dr. Drecoll für die Anfertigung des Gutachtens. weiterlesen „Zur Veröffentlichung des Gneist-Gutachtens: Historische Aufarbeitung und intensive Kommunikation zwischen Stadt und Gedenkstätte bleiben wichtig“

Modellregion Oranienburg bei der Kampfmittelbeseitigung: Trotz Pandemie erfolgreiche Beschleunigung der Bombensuche in der Stadt

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Im August 2019 nahm die unter der SPD-Linken-Regierung beschlossene Modellregion Oranienburg bei der Kampfmittelsuche die Arbeit auf. Ziel des Einsatzes des Kampfmittelbeseitigungsdienstes als Sonderordnungsbehörde ist die Beschleunigung der Bombensuche in Oranienburg. Hierfür wurden die Kampfmittelsucher vor Ort personell und materiell verstärkt. Der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann und Mitinitiator der Modellregion erkundigte sich beim Ministerium des Innern und für Kommunales in einer Kleinen Anfrage zur bisherigen Arbeits- und Wirkungsweise. Die Aussagen des Ministeriums machen klar: Durch den Personalaufwuchs konnten mehr Flächen in niedriger Gefahrenlage abgesucht, Kontrollen von Räumstellen ausgeweitet, die Sicherheit an Räumstellen erhöht und die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst intensiviert werden. weiterlesen „Modellregion Oranienburg bei der Kampfmittelbeseitigung: Trotz Pandemie erfolgreiche Beschleunigung der Bombensuche in der Stadt“

Bombensuche: „Oranienburg wird sicherer!“

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Einen aktuellen Überblick zum Stand der Kampfmittelsuche gibt die Verwaltung heute im Ausschuss für Finanzen und kommunale Unternehmen der Stadt Oranienburg. Björn Lüttmann, Mitglied dieses Ausschusses und Landtagsabgeordneter, wird aufgrund der parallel stattfindenden Landtagssitzung nicht an der Sitzung teilnehmen können und erklärt deshalb vorab:  „Der Bericht der Stadtverwaltung zeigt: Wir sind in Oranienburg auf einem sehr guten Weg, die Stadt sicherer und mittelfristig bombenfrei zu machen! Die Bombensuche und -beseitigung ist in den letzten zehn Jahren richtig gut vorangekommen. Besonders bei der Absuche von Flächen der höchsten Gefahrenlagen zehn und neun gab es große Fortschritte, was mich sehr freut. weiterlesen „Bombensuche: „Oranienburg wird sicherer!““

Havelschule Oranienburg wird „Schule für gemeinsames Lernen“

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Das gemeinsame Lernen hilft Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Fähigkeiten, diese zu nutzen und neue Erfahrungen zu machen. In Brandenburg gab es bislang schon 188 „Schulen für gemeinsames Lernen“, jetzt sind landesweit 30 Schulen hinzugekommen – darunter auch die Havelschule in Oranienburg. Diese Schulen erhalten vom Land zusätzliches Personal finanziert, damit sie ihre wichtigen Aufgaben erfüllen können. Das gemeinsame Lernen von Kindern oder Jugendlichen mit und ohne besonderen Förderbedarf ist ein wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Brandenburg. weiterlesen „Havelschule Oranienburg wird „Schule für gemeinsames Lernen““