Weihnachtliche Adventszeit

Weihnachtliche Aktionen in Oranienburg ermöglichen!

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Im Anschluss an die gestrige Diskussion in der Stadverordnetenversammlung um die Absage des Oranienburger Weihnachtsmarktes sowie des alternativ geplanten Weihnachtszaubers im Schlosspark erklärt Björn Lüttmann, Stadtverordneter und Mitglied des Vorstandes des Tourismusvereins Oranienburg und Umland e.V.:

„Ich bedauere die Absage sämtlicher städtischer Außenveranstaltungen in diesem Herbst und Winter sehr. Schon die Absage des Regionalmarktes war schade, die Absage aller weihnachtlichen Aktivitäten ist der nächste Tiefpunkt für regionale Marktanbieter/innen und viele Menschen, die diese Märkte gern besucht hätten. Ich weiß, dass sich die Stadtverwaltung und die Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH die Absagen nicht leicht gemacht haben. Ich kann auch die finanziellen Zwänge, die ungünstigen Rahmenbedingungen aus den Umgangsverordnungen sowie die gesundheitlichen Bedenken der Stadtverwaltung absolut nachvollziehen. Da es sich jedoch sowohl beim Regionalmarkt wie auch bei den bisherigen Ideen für ein weihnachtliches Treiben um Veranstaltungen draussen handelt, werbe ich aber dafür, dass doch noch etwas im Rahmen der Hygiene-Vorschriften möglich gemacht wird.

Eine solche „kleine Lösung“ könnte zum Beispiel darin bestehen, dass Oranienburger Marktanbieter wie zum Beispiel die Nussbrennerei Olaf Kölle, Utes Kräuterstube, die Imkerei André Krugmann und viele andere sich in der Weihnachtszeit mit einem Stand in den Park stellen. Zudem könnte der Schlosspark dazu weihnachtlich geschmückt und ausgeleuchtet werden. Dann könnten Besucherinnen und Besucher im Rahmen eines Spaziergangs durch den Schlosspark weihnachtliches Flair erleben und die Marktanbieter/innen hätten die Chance auf wenigstens etwas Geschäft.
Auch könnte ein intensiverer weihnachtlicher Lichtschmuck der Innenstadt in diesem Jahr eine Alternative zum Markttreiben auf engem Raum sein.

Es ist richtig, dass derzeit Menschenansammlungen und Veranstaltungen begrenzt werden, zumal, wenn sie innen stattfinden. Kontaktbeschränkungen sind die einzige Möglichkeit, die exorbitant steigenden Infektionszahlen zu begrenzen. Dennoch sollten weiterhin die Veranstaltungen stattfinden, die mit Hygienekonzepten möglich sind, insbesondere im Außenbereich. Die privat organisierte Herbst-Kirmes am Schloss und der geplante Weihnachtsmarkt an der T.U.R.M. ErlebnisCity scheinen dies auch einhalten zu können.

Ich würde mich daher freuen, wenn hier auch die Stadt und die TKO gGmbH noch einmal prüfen, was möglich ist. Es würde sicherlich viele Menschen freuen, gerade in diesen blöden „Corona-Zeiten“, die sowieso schon so viele dauerhafte Entbehrungen mit sich bringen!“