Zum heutigen „Internationalen Tag der Familie“

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Familien sind der Grundpfeiler der Gemeinschaft in Städten und Dörfern. Derzeit ist ihre Situation in der Corona-Krise besonders schwierig. Auch in Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde sind viele Eltern doppelt bis dreifach belastet, weil ihre Kinder nicht wie gewohnt zur Schule oder in die Kita gehen, weil sie oft zuhause arbeiten und zudem etliche Beschäftigte geringere Einkommen haben. Hinzu kommt bei zahlreichen Menschen die Sorge um die ältere Generation, die durch das Virus stärker gefährdet ist.

Die Politik muss deshalb auch besonders darauf achten, bei weiteren Öffnungsschritten und Lockerungen im öffentlichen Leben die Lage der Familien zu berücksichtigen. Sie verlassen sich darauf, dass sie gehört und ihre Interessen anerkannt werden – so wie sich die Gesellschaft auf die Familien verlassen kann. Die schrittweise Öffnung von Kitas und Schulen ist der richtige Weg. Zugleich gibt die Familie gerade in einer Zeit von beschränkten Kontakten viel Kraft und Energie. Für Kinder, Eltern und andere Angehörige ist es jetzt besonders wichtig, im Rahmen der Möglichkeiten füreinander da zu sein. Die Familie ist die schönste Form von Zusammenhalt und Miteinander, und beides brauchen wir jetzt alle am meisten.

Damit Familien weiterhin jede nötige Beratung und Unterstützung bekommen können, hat der Landtag Brandenburg diese Woche auf Vorschlag der SPD-Fraktion einen Rettungsschirm für soziale Einrichtungen und Dienstleister aufgespannt. So sollen bewährte Strukturen ungeachtet der Pandemie erhalten und gesichert werden. Brandenburg ist ein Land der Familien, und wir tun alles, damit sie auch künftig gestärkt werden.