Zur Impfstrategie des Landes: „Verbesserungen sind versprochen, nun müssen sie schnell umgesetzt werden!“

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Zu den heutigen Mitteilungen des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz zum weiteren Vorgehen bei den Corona-Impfungen erklärt der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann: „Der verschobene Start des Impfzentrums in der TURM ErlebnisCity in Oranienburg vom 18. auf den 21. Januar ist ärgerlich, aber nachvollziehbar. Hintergrund ist, dass momentan nicht genügend Impfstoff vorhanden ist und deshalb weniger Impftermine vereinbart werden können. In Brandenburg verlief der Impfstart insgesamt nicht reibungslos, was zu recht kritisiert wird. Auch bei mit meldeten sich in den letzten Tagen viele frustrierte Bürgerinnen und Bürger, unter anderem, weil kein Durchkommen bei der Impfhotline war. Aus meiner Sicht hat Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher die Kritik inzwischen jedoch angenommen und arbeitet an einem besseren Ablauf der Impfungen.

In der heutigen Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz kündigte sie eine umfassende Strategie an. Am Mittwoch kommt der Ausschuss erneut zusammen und wird über den weiteren Zeitplan diskutieren. Ich erwarte, dass dann auch konkrete Vorschläge zur Verbesserung bei der Terminvergabe, Einbindung der Kommunen oder Information der Impfberechtigten vorgelegt werden. Ich hoffe nun und appelliere an die Bundesregierung, dass schnell ausreichend Impfstoff geliefert wird, um alle Impfzentren und mobilen Impf-Teams mit ausreichend Impfstoff zu versorgen. Wir brauchen mehr Tempo!“


Verweise Pressemitteilungen Krisenzentrum Brandenburg vom 11.1.2021: